Bisherige Veranstaltungen


16. Oktober 2012
20.00 Uhr
SAL, Schaan
Teresa

Teresa Carreño Youth Orchestra of Venezuela
Dirigent: Christian Vásquez

„El Sistema“ Geschichte und Idee
Der heute 73-jährige venezolanische Komponist, Ökonom, Politiker, Erzieher und Aktivist, Dr. José Antonio Abreu hatte vor 35 Jahren eine grosse Vision. Er wollte Kindern aus den Armenvierteln Venezuelas durch eine klassische musikalische Ausbildung eine Alternative zum Leben auf der Strasse bieten und über die Musik zu ihrer seelischen und sozialen Stabilisierung beitragen. Gemeinsam mit elf Musikern gründete er 1975 in einer Tiefgarage in Caracas das erste Jugendorchester. Damit setzte er den Grundstein für ein Netzwerk, weltweit bekannt unter dem Begriff „El Sistema“, das heute rund 400 Kinder- und Jugendorchester, 340 Chöre und 270 Musikschulen mit ca. 4000 Lehrern umfasst. El Sistema bietet aktuell über 350.000 Kindern Musikunterricht und die Möglichkeit in verschiedenen Orchestern zusammen zu musizieren. Was wie ein Märchen klingt, ist die aussergewöhnliche Geschichte einer mutigen Vision, die grossartige Realität wurde. Abreus revolutionäre Idee schafft einen Ausweg aus dem Kreislauf der Armut in den „barrios“. Durch die musikalische Erziehung erhalten Kinder und Jugendliche, eine „Chance zur Freiheit in ihrer Zukunftsgestaltung, die vielen von ihnen als Strassenkinder verwehrt wäre. Von Beginn an musizieren die Kinder in kleinen Ensembles und lernen so Respekt, Solidarität und Freundschaft.

Teresa Carreño Youth Orchestra of Venezuela (TCYOV)
Die rund 200 talentierten Musiker/innen des Teresa Carreño Youth Orchestra of Venezuela (TCYOV), alle zwischen 14 und 19 Jahre jung, gehören, nach Gustavo Dudamel und seinem Simón Bolívar Symphony Orchestra, der zweiten Orchester-Generation von „El Sistema“ an. Das TCYOV konzertiert regelmässig in den wichtigsten Veranstaltungsorten Venezuelas und tritt mit renommierten Dirigenten und Solisten aus der ganzen Welt auf. 2010 absolvierte das Orchester sein Europadebut mit einer grossen Tournee in die wichtigsten Musikzentren, darunter Wien, Berlin, London und Madrid. Am Pult stand mit dem 27-jährigen Christian Vásquez einer der begabtesten jungen Dirigenten aus der venezolanischen Musikinitiative.
Christian Vásquez gilt neben Gustavo Dudamel – beide stammen aus Venezuela - als eines der grössten Talente in der internationalen Dirigentenriege. Der erst 28-jährige führte bereits den Taktstock beim inzwischen weltberühmten Simón Bolívar Sinfonieorchester und arbeitet regelmässig mit internationalen Ensembles zusammen, darunter das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Gävle Symfoniorkester, das Israel Philharmonic Orchestra, das National Arts Centre Orchestra, die Bamberger Symphoniker und Los Angeles Philharmonic.

Kooperation Hilti Foundation und TAK Theater Liechtenstein
Das Debüt des TCYOV in Liechtenstein wird durch eine Zusammenarbeit der Hilti Foundation, die El Sistema und das Simón Bolívar Sinfonieorchester bereits seit 2008 unterstützt, und des TAK Theater Liechtenstein ermöglicht.

Pressespiegel Vaterland - 4. September 2012 (124 KB)
Pressespiegel Vaterland - 18. Oktober 2012 (316 KB)
Pressespiegel Volksblatt - 18. Oktober 2012 (575 KB)

 


30. & 31. März 2012
18.00 Uhr
SAL, Schaan
Eine

Eine Familie
Schauspiel von Tracy Letts
Burgtheater Wien

Besetzung
Regie: Alvis Hermanis, Bühnenbild: Monika Pormale, Kostüme: Rudolf Bekic, Licht: Felix Dreyer, Dramaturgie: Klaus Missbach, Musik: Anna Starzinger
Mit: Kirsten Dene, Sarah Viktoria Frick, Dorothee Hartinger, Roland Kenda, Dietmar König, Michael König, Dörte Lyssewski, Barbara Petritsch, Martin Reinke, Falk Rockstroh, Sylvie Rohrer, Anna Starzinger


Presse
Das dreiaktige Bühnenepos nahm und nimmt sein Publikum überall gefangen – in den USA, in London und in unseren sprachlichen Breitengraden. Es zielt ins Herz unseres gesellschaftlichen Wesens. Trotz Scheidungsrate und Single-Haushalten steht fest: Die Bande unserer Familie streifen wir nie ab.
NZZ

Wie unter Röntgenstrahlen werden die Dinge des Lebens und dessen Bewohner sichtbar, wir erkennen das gemütlich vollgemüllte Eigenheim der toten Seelen. Hoppla, das sind doch wir! … Das Ensemble aus lauter Solisten sorgt für einen Triumph der Schauspielkunst.
Die Welt

Eine Familie in Amerikas tiefster Provinz, im Osage County, Oklahoma, wo die Prärie nicht nur eine Landschaft ist, sondern auch ein seelisches Leiden, ein Bewusstseinszustand wie der Blues. Beverly Weston, Alkoholiker, ehemaliger Schriftsteller und pensionierter Professor der Tulsa University, verschwindet und bringt sich um. Die erwachsenen Töchter kommen mit und ohne Männer auf den Westonschen Familiensitz, um ihrer krebskranken und tablettensüchtigen Mutter Violet beizustehen. Doch bei dem traurigen Anlass explodieren die Familienkonflikte mit Tränen, Versöhnungen, Humor, Hass und Schreikrämpfen. Violet rechnet mit ihren Töchtern ab und diese mit ihrer Mutter. Schlag auf Schlag kommen alte Geheimnisse und Lebenslügen ans Licht. Ein Familienclan zerstört sich selbst. Am Ende bleibt nur Johanna, das schweigsame indianische Hausmädchen, vom amerikanischen Alptraum verschont.

«Eine Familie» zeichnet das verstörende Bild einer Gesellschaft, die unter permanenter Selbstbetäubung steht, um sich ihr eigenes soziales und politisches Scheitern nicht eingestehen zu müssen.

Tracy Letts wurde 1965 in Oklahoma als Kind einer Literatenfamilie geboren. Er arbeitet als Schauspieler und Autor. Seine Vorbilder sind die grossen psychologischen Realisten wie Tennessee Williams, William Faulkner oder Jim Thompson. Für «Eine Familie» erhielt er 2007 den Pulitzer-Preis, die wichtigste Literaturauszeichnung der USA.
Pressespiegel Volksblatt - 2. April 2012 (980 KB)

14. November 2011
20.00 Uhr
Vaduzer Saal, Vaduz
Yuja

Royal Philharmonic Orchestra
Charles Dutoit und Yuja Wang

Chinesisches Tastenwunder

Berlioz - Le Corsaire
Rachmaninow - Klavierkonzert Nr. 3 in d-moll
Brahms - Sinfonie Nr. 1 in c-moll

Wenn der weltweit bewunderte Klangmagier Charles Dutoit in Vaduz dirigiert, ist ein hochstehender Konzertgenuss garantiert. Das war auch vor vier Jahren der Fall, als der Schweizer Pultstar einen sensationellen Auftritt mit Martha Argerich und dem Russischen Nationalorchester hatte.

Der polyglotte Kosmopolit Dutoit ist in verschiedenen Epochen und Ländern zu Hause – er unterhält Residenzen in der Schweiz, in Paris, Montreal, Buenos Aires und Tokyo –, aber besonders in der deutschen, französischen und russischen Romantik kann er sein ganzes Potential entfalten. Mit dem Royal Philharmonic Orchestra, dessen Chefdirigent er seit 2009 ist, steht ihm eines der weltweit besten Orchester als kongenialer Partner zur Verfügung.

Hector Berlioz brachte «Le Corsaire» in Nizza zu Papier. Es ist eine phantastische sinfonische Dichtung über die Erzählung «Der Korsar» von Lord Byron.

Johannes Brahms sollte über 40 Jahre alt werden, bis er endlich seine erste Sinfonie vollendete. Dieses Werk besitzt allerdings eine solche Tiefe und bewegende Tragik, dass es seit der Uraufführung eines der meist bewunderten Tonschöpfungen der deutschen Spätromantik wurde und sich als Antipode zu Wagners Opern etablieren konnte.

Sergei Rachmaninows drittes Klavierkonzert in d-moll wurde 1909 auf dem Landgut Iwanowka komponiert. Es gilt aufgrund seiner Länge, den klanglichen Anforderungen und der irrwitzigen Schnelligkeit verschiedener Passagen als eines der schwierigsten Klavierkonzerte überhaupt. Weltberühmt wurde «Rach3» auch durch den 1996 gedrehten Film «Shine – Der Weg ins Licht», in dem es hauptsächlich um dieses Klavierkonzert geht.

Niemand ist wählerischer mit Pianist/innen als Charles Dutoit. Er arbeitet nur mit der absoluten Weltelite zusammen. Der erst 23-jährigen chinesischen Pianistin Yuja Wang wird einhellig eine grosse Zukunft vorausgesagt. Sie gilt als eine der grössten Entdeckungen der letzten 30 Jahre.

> Pressespiegel Vaterland - 16. November 2011 (166 kB)
> Pressespiegel Volksblatt - 16. November 2011 (810 kB)

 

26. & 27. Oktober 2010, SAL, Schaan
Das

Das Interview
„Das Interview“ enthüllt bei dem Zusammentreffen eines renommierten Journalisten und eines gefeierten weiblichen Soap-Stars unbarmherzig die Abgründe der heutigen Medien(un)kultur.

> Pressemitteilung TaK_Das Interview_26+27Okt.doc (105 kB)

 

28. Oktober 2009, Vaduzer-Saal, Vaduz
Das

Die Wiener Philharmoniker - Leitung Georges Prêtre
Benefizkonzert im Gedenken an das verstorbene Fürstenpaar Fürst Franz Josef II und Fürstin Gina

> Pressemitteilung TaK_Benefizkonzert_28Okt.doc (113 kB)

 

 

1. September 2006 Vaduz
Cleveland orchestra

Franz Welser-Möst dirigierte das Cleveland Orchestra
Den Verantwortlichen des TakS ist zum Saisonauftakt mit der Verpflichtung des Cleveland-Orchesters ein besonderer Paukenschlag gelungen. Die TAK-Konzertsaison 2006/2007 begann mit Bruckners gewaltiger Symphonie Nr. 5 in B-Dur. Franz Welser-Möst, seit 2002 unter anderem Generalmusikdirektor der Zürcher Oper, bereitete den zahlreichen Konzertbesuchern
einen umjubelten Abend.